I3-wm ist super!


#1

Ich habe irgendwann hier mal gelesen, dass hier i3 Nutzer gibt. Aber erst nachdem ich bei /r/unixporn mehrmals auf i3 gestoßen bin und es mir gut gefiel, habe ich nun den Sprung ins kalte Wasser gewagt und habe es für mich entdeckt. Ich bin mittlerweile fasziniert von der Einfachheit der Oberfläche und der Keyboardsteuerung. Für eine produktive Arbeitsweise ist diese Bedienungsweise mittlerweile unabdingbar. Habt ihr ähnliche Erfahrungen i3 bzw. mit anderen tiling wms gemacht? Btw. Meine Config sieht so aus: Arch+i3-gaps+compton+i3-blocks+mate-terminal, darüber hinaus verzichte ich auch auf einen Display Manager und starte meinen X-Server über die .bashrc. (Hmm… irgendwie würde ich bei jeder Anwendung einen VI-Mode praktisch finden.)


#2

ich selber nutze kein Tiling-Manager (nur kurz angetestet), bin aber von der Idee angetan. Ich schiebe hier ständig Fenster umher ^^ - wenn ich Zeit finde, sollte ich mich mal damit intensiver beschäftigen.


#3

Nutze jetzt auch schon seit ein paar Jahren i3.

i3-gaps wollte anfangs nicht so richtig und mit der Zeit bin ich zu der Einsicht gekommen, dass Lücken die Platz brauchen und sinnlose Ränder irgendwie unnötig sind. Ebenso wie Titelleisten.

Als Anwendungsstarter kommt noch rofi zum Einsatz. Dazu noch ein paar Konsolenprogramme wie mc oder Music on Console. Falls man irgendwo mit ssh hin will dürfte das auch besser durch die Leitung passen. Da ist dann auch tmux praktisch. Remote eine Session offen halten und Tilling für das Terminal.

VI-mode ist schön, nach Möglichkeit bekommt auch jeder Browser gleich vimium spendiert


#4

rofi sieht als dmenu Ersatz nicht schlecht aus, wenn man das Design von der Archlinux Wikipage verwendet. vimium hört sich auch gut an, aber vielleicht wäre der qutebrowser noch besser. Hat schon jemand qutebrowser ausprobiert? mc habe ich mal gehört, habe es bisher noch nicht gebraucht. Kann man damit auf MTP-Geräte zugreifen? Damit wäre mc auf jeden Fall praktisch. Music on Console hört sich auch nicht schlecht an, wenn man Musik von der Festplatte spielen will.


#5

qutebrowser hab ich auch mal installiert. War aber ein Rotz zum installieren. Python 3.x wurde gebraucht und irgend was war noch. Hat irgendwie ewig gebraucht, bis es überhaupt installiert war. Bedienung war dann auch etwas komisch wenn man FF oder Chrome gewöhnt ist. Da finde ich eine Erweiterung wie vimium oder früher vimfx so den besten Kompromiss. Das sieht dann aus wie bisher, lässt sich aber besser bedienen.

Da mc ein Terminal Programm ist, ist es als Dateimanager, auch auf eine Bedienung mit der Tastatur ausgelegt. Das Zweispaltendesign finde ich auch praktisch, wenn man Dateien hin und her schieben möchte. Und es passt halt gut durch die Leitung. Für MTP habe ich es jetzt noch nie gebraucht, keine Ahnung ob und wie das funktioniert.

MOC kann auch streams, wenn man Webradio möchte. Einfach eine Datei.m3u mit der Adresse des Streams anlegen. Spotify ist aber wohl aussen vor.


#6

Naja MTP ist ja auch nicht unbedingt notwendig, aber ein nettes extra. mc ist jedenfalls sicher eine gute Wahl, wenn einen Dateimanager benötigt. Bei MOC kann wahrscheinlich auch nichts direkt von Youtube abspielen, aber dafür hat man ja youtube-dl.