Mit Eclipse spurenlos arbeiten?


#1

Sry für den seltsamen Threadtitel, mir fiel kein besserer ein.
Es geht darum, ob ich Eclipse von einem USB-Stick aus nutzen kann, ohne dass das Programm irgendwelche Dateien außerhalb der Projektordner ablegt. Ist das bei der Windows-Version der Fall?
Und lässt sich Eclipse auch ohne Java-Compiler starten?


#2

Ja Eclipse läuft ohne JDK (Compiler ;)) es bringt seinen eigenen mit und es hinterlässt auch keinerlei Daten aufm System außer im eigenen Ordner und im Workspace.
(Zumindest ist mir davon noch nie was aufgefallen)


#3

[QUOTE=EagleEye;3171]Ja Eclipse läuft ohne JDK (Compiler ;)) es bringt seinen eigenen mit[/QUOTE]

Echt? oÔ
Dh ich könnte auch in der Firma Java-Programme Compilieren? (JRE 5 ist installiert)


#4

[QUOTE=christoph;3173]Echt? oÔ
Dh ich könnte auch in der Firma Java-Programme Compilieren? (JRE 5 ist installiert)[/QUOTE]
Ja, allerdings enthält Eclipse nur einen Compiler (einen ganz hervorragenden der inkrementelle builds hinbekommt) und nicht das komplette JDK.
Für beispielsweise Java-Doc generieren, Jarsigner oder ähnliches wird jedoch ein JDK benötigt.
Und Eclipse ist definitiv vom USB Stick lauffähig, allerdings sollte dir bewusst sein, dass sehr viele Metainformationen im Workspace geführt werden.
Das führt zu einer ganzen Menge an Schreibzugriffen, was ein billiger Stick nicht sehr gut verträgt.


#5

Ich hab mir heute Eclipse am USB-Stick mit ins Büro mitgenommen, es ist wirklich um einiges besser, im Vergleich zu einer uralten SciTE-Version die nicht mal richtige Tabs setzt ^^'
Der Compiler von Eclipse funzt wirklich tadellos, allerdings hab ich eigentlich nur mit dem Aptana-PlugIn gearbeitet (bin mit dem Intranet beschäftigt).
Mal sehen ob ich mal ein Java-Programm schreiben muss …
Mein Problem ist vorallem die grafische Programmierung, von der hab ich nämlich 0 Dunst. Und wenn ich denen ein Konsolenprogramm vorsetze werden sie mich fragen ob ich ein bissl deppert bin :smiley:

Apropos:

Ja, allerdings enthält Eclipse nur einen Compiler (einen ganz hervorragenden der inkrementelle builds hinbekommt)

Was sind inkrementelle Builds?

Das führt zu einer ganzen Menge an Schreibzugriffen, was ein billiger Stick nicht sehr gut verträgt.

Finden die vielen Schreibzugriffe direkt im Programmordner oder nur im Projektordner statt?
Zweiteres wäre egal, da das Projektverzeichnis lokal gespeichert ist.


#6

och GUI Programmierung ist eigentlich nicht schwer, sieh dir am Besten dazu die Insel oder das javabuch an damit kann man das eigentlich ganz gut lernen


#7

Wenn du 0 Ahnung von GUI hast und Crashkurs brauchst, würde ich dir Jetzt lerne ich Java 5 empfehlen . Die einzige DVD dir mir bis jetzt von V2B gefallen hat. Natürlich kein Vergleich zu einem guten Buch, aber trotzdem ganz gut für den Anfang.


#8

Für einen Chrashkurs können wir evtll. auch hier auch sorgen. Die wichtigsten Sachen lassen sich bspw. im Rahmen des Wikis beispielhaft erklären.


#9

Ich kämpfe mich schon seit längerer Zeit durch “Java ist auch eine Insel” durch, aber in dem Abschnitt für GUI-Anwendungen wird fast ausschließlich AWT erklärt (wie auch in meinem “Java - Das Grundlagen Buch”).
Allerdings liest man überall wie mies AWT im Gegensatz zu SWING ist. Soll ich jetzt erstmal AWT lernen?


#10

Das lohnt nicht. Es sei denn es geht um 2D-Sachen.
Wenn du Swing kannst, kannst du automatisch auch AWT. Da man AWT- und Swing-GUI-Komponenten aber nicht mischen sollte, wirst du auch auf AWT-Komponenten verzichten können, zumal die weitaus weniger mächtig sind.


#11

Also eigentlich wird in Java ist auch eine Insel fast ausschließlich Swing erklärt. Der Vollständigkeit halber finde ich sollte man wenigstens die Grundzüge von AWT beherrschen.
Swing ist AWT sehr ähnlich. Klar es werden ein paar andere Klassen verwendet wie zB [B]J[/B]Button anstatt Button oder [B]J[/B]Frame anstatt Frame oder [B]J[/B]Panel anstatt Panel usw., aber im Prinzip ist Swing nicht wesentlich schwieriger als AWT.