Vergütung in München


#1

Hallo,

Ich habe 10 Jahre Erfahrung als Java Enterprise Entwickler.
Ich kenne fast alle marktübliche frameworks und technologien in diesem Bereich und ich habe in meiner Karriere bei 12 verschiedenen Projekten gearbeitet.
Vor 3 Jahren habe ich nach Deutschland umgezogen.
Seit 3 Jahren arbeite ich in Nürnberg. Ich verdiene 70 000 Euro jährlich.

Jetzt will ich nach München umziehen.
Bitte ratet mir. Wie viel soll ich verlangen?
Wie man weiß München ist eine sehr teure Stadt.
Wäre 90000 zu viel?

Danke für die Hilfe im Voraus!


#2

Moin,

IMHO hängt das Gehalt ja nun nicht nur ausschließlich von Wohnort ab!!
Ist es denn die gleiche Branche??
Ist es eine vergleichbare Position??

VG Klaus


#3

Moin,

Ja. Bisher arbeite ich als Senior Java Entwickler und die gleiche Position möchte ich in München haben.


#4

Mit 70k bist du auch in München gut bedient. Ich habe ähnlich viel Erfahrung und verdiene ähnlich viel in München.


#5

Moin,

VG Klaus


#6

Am besten das, was du wert bist :wink:
Das kannst aber nur du beantworten.

Ansonsten ist diese Frage nicht wirklich sinnvoll, keiner im Forum wird dir ein Angebot machen.
Bewirb dich einfach mal bei Firmen in MUC und dann findest du heraus was du denen Wert bist.

Fuer 90K Euro im Jahr muss du schon wirklich was draufhaben IMHO.
Vor ein 3 Jahren waren 75K fuer einen Festangestellten Senior Java Entwickler relativ hoch, aber ob du heute das mit 10 Jahre Erfahrung bekommst ist eine andere Frage…

Viel mehr Geld kannst du in der Schweiz, oder im Silicon Valley, oder City of London, oder in New York City verdienen, wenn du es denen wert bist :wink:
Oder du machst ich selbststaendig in D und verlangst 120,- Euro pro Stunde ¯_(ツ)_/¯
Brauchst halt nur Kunden die das zahlen.

Andere spielen Lotto oder Poker :wink:


#7

Ist 120 für Entwickler so ungewöhnlich?


#8

120,- finde ich persoenlich nicht uebertrieben, hab aber auch schon mit Leuten gesprochen, die viel weniger bekommen, kommt halt immer darauf an.

Am Ende braucht man eben nur einen Kunden der einem den Stundensatz den man will zahlt, wenn man selbstaendig ist.
Wenn man angestellt ist, braucht man eben nur einen AG der einem zahlt was man verdienen moechte.


#9

Ich kenn halt die Selbstständigkeit nicht, aber ich hab das Gefühl für extern Angestellte ist unter 100€ schon verdächtig. Klar kriegt der Angestellte auch nur einen Bruchteil des Stundenlohns aber das ist für die zahlende Firma ja theoretisch egal.


#10

Ich kenne die Selbstataendigkeit auch nicht aus persoenlicher Erfahrung.

Aber mir scheint dass der Grat zwischen “Selbstausbeutung”, “Scheinselbstaendigkeit” und “echter Selbststaendigkeit” sehr schmal ist.

Am Ende bekommt der Kunde wofuer er zahlt, und du kannst dir aussuchen, ob du das machen willst, oder nicht.

Hab genug Profis kennengelernt die ihre Preise wert sind, habe aber auch ein paar gesehen, die fuer 40,- bis 60,- alles gemacht haben was man ihnen gesagt haben (soweit es ihre Faehigkeiten zugelassen haben).
Als externer Berater jedoch, haben wir Quereinsteiger als Vollprofis verkauft…

Habe auch fuer Konzerne als externer “generischer Entwickler” gearbeitet, fand ich nie toll, weil das m.E. dem uerspruenglichen Grundgedanken “des externen Spezialisten” widersprach, man war eigentlich nur Mitarbeiter zweiter Klasse.